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Wasserfreunde Lüdenscheid e.V.

Senioren bei den Wasserfreunden - Die Jungens

Die Wandergruppe
Die Wandergruppe

Seniorenwanderung 2010

Wandertour der WFL-Schwimmer-Senioren im Kaiserstuhl und in den Hochvogesen..

Bericht: Ernst G. Spieckermann

Die traditionelle Herbstwanderung der Senioren der Wasserfreunde Lüdenscheid fand in diesem Jahr zum 46. Mal statt. Die Fahrt im Reisebus hatte das Weindorf Achkarren im Kaiserstuhl zum Ziel. Donnerstags um 6:30 Uhr war Start in Lüdenscheid. Mittagsrast war im "Braustübl" in Renchen, einem kleinen Ort an der Badischen Weinstraße.

Gegen 14:30 Uhr wurde im Hotel-Restaurant "Zur Krone" in Achkarren  eingecheckt. Das Tagesprogramm sah einen Besuch im dortigen Weinbau-Museum, eine Wein-Probe mit Kellerführung bei der Winzergenossenschaft des Ortes, vor. Insbesondere die Führung durch den Keller fand das Interesse der Wasserfreunde. Das Flaschenlager enthielt Weine jeden Jahrgangs ab 1942. Die großen Edelstahl-Tanks und Fässer waren teilweise leer und gereinigt, da in der Folgewoche die Lese der Sorte Müller-Thurgau begann. Die Besucher erfuhren einige Besonderheiten des bekannten Kaiserstuhl-Anbaus und genossen die Vielfalt der angebotenen Weine in der Probierstube. Eine kurze Wanderung durch den Weinberg am Fuße des Vulkan-Gebietes schloss sich an.

Am Abend verwöhnte das Restaurant des Hotels seine Gäste mit einem 4-Gang - Menu Eine fröhliche Runde beschloss den Beginn der Reise. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus nach Freiburg, wo eine ausgiebige Stadtführung die Schwimmer erwartete. Insbesondere die Geschichte des Freiburger Münsters wurde in allen Einzelheiten erklärt. Nach einem kleinen Umtrunk in der Altstadt mit ihren typischen kleinen Wasserläufen in den Straßen, begann eine Wanderung vom "Schwabentor"nach St. Ottilien, einem Wald-Restaurant. Unterwegs gab  es herrliche Panorama-Ausblicke von Freiburg im Breisgau. Das Mittagessen à la Carte war gut und reichhaltig. Nach dem Kaffee ging es zurück nach Achkarren ins Hotel. In gemütlicher Runde, wieder mit einem Mehrgang-Menü, wurde der zweite Abend beendet. 

Der nächste Tag sah einen Besuch in Frankreich vor. Die Stadt Colmar war geplant. Die Führung durch die mittelalterliche Altstadt übernahm Nicole, eine charmante Französin. Auch "PetiteVenice" und eine Markthalle wurden besucht. Im Angebot waren Lebensmittel und Leckereien  französischer Art,  die  auch probiert wurden. Eine Fahrt in die Hochvogesen schloss sich an. Bei herrlichem Wetter waren die Fahrt und die Aussicht ein weiterer Höhepunkt dieser Reise. 

Auf einem Bauernhof in über 1.000 Meter Höhe gab es eine sogenanntes Melkermenü, bestehend aus einer Gemüsesuppe, einer Fleischtorte, Salat und Kassler mit Kartoffelpüree. Als Nachspeise wurde eine Spezialität angeboten: Ein selbst hergestellter Munster-Käse mit süßer Soße, übergossen mit einem Obstbrand. Der gut gekühlte Weißwein zusammen mit der umfangreichen Mahlzeit ergab hervorragende Stimmung. Der Abschied von dort und die Heimfahrt ins Hotel fand daher deutlich später als geplant statt. Vorher hatte der Senner seinen Besuchern noch die Käserei gezeigt und die Käseherstellung erläutert.

Die gute Stimmung blieb bis abends im Hotel erhalten, wo mit Akkordeon –Begleitung sehr gut gegessen, getrunken und auch das Liederbuch zur Hand genommen wurde. Auch am letzten Tag der Reise fand noch eine kurze Wanderung statt. In der Nähe von Ihringen, dem statistisch wärmsten Ort Deutschlands, wurde ab der historischen Wander-Gaststätte "Zur Lilie" zu einem Rundwanderweg gestartet. Es ging durch den Pflanzgarten der Forstwirtschaftlichen Fakultät der Uni Freiburg. Auch diese abschließende Wanderung bei herrlichem Wetter war für die Wasserfreunde ein Erlebnis. Vor der Heimfahrt gab es noch ein vorbestelltes Mittagessen und die letzten Runden Getränke.

Der Dank der Teilnehmer für diese ereignisreiche Herbstwanderung 2010 ging an die beiden Wanderführer Peter Sasse und Ernst G. Spieckermann.        

Weintrauben auf dem Rotweinwanderweg
Weintrauben auf dem Rotweinwanderweg
Die wandernden Senioren
Die wandernden Senioren

Seniorenwanderung 2007

WFL-Senioren auf dem Rotweinwanderweg

Bericht: Ernst G. Spieckermann

Am letzten Wochenende fand die traditionsreiche Senioren-Jahreswanderung der Wasserfreunde Lüdenscheid statt Für die Besonderheit dieses Ereignisses spricht, dass zwei Telnehmer von auswärts anreisten.. Mit dem Bus ging es zunächst zum Nürburgring wo im Hotel an Start und Ziel ein ausgiebiges zweites Frühstück eingenommen wurde. Eine junge Dame übernahm die Führung durch das dortige Museum. Ab dem Bau der Rennstrecke ,1925-1927, bis hin zur Besichtigung von Formel 1 und DTM-Fahrzeugen ging der Vortrag der Führerin. Mit einer Filmvorführung und Fahrsimulatoren wurde der Mythos Nürburgring vermittelt. Die Bilder der bisherigen Sieger der Rennen in der Eifel rundeten das Bild ab. Nach dem Mittag- essen gab es dann noch den Rundgang durch das Fahrerlager, die Boxengasse und das Pressezentrum. Ein Besuch auf der Dachterrasse des Start -undZiel-Gebäudes vermittelte den Senioren einen grandiosen Überblickt über die neue, verkürzte Rennstrecke, auf der die Vorbereitungen für ein 24-Stunden-Rennen stattfanden.

Anschließend ging die Fahrt ins Ahrtal, zunächst in den schmucken Ort Ahrweiler, der für ein Bundestreffen von 35000 Schützen besonders heraus geputzt schien.. Nach einem Stadtrundgang und einer kurzen Erfrischung im Bier-(Wein)garten begann die erste Wanderung, mehr ein Spaziergang. Eine sehr schöne Strecke. Durch eine Allee entlang der Ahr, durch einen Dahlien-Park ging es nach Bad Neuenahr zum Hotel. Mit einem Abendessen im Hotel-Restaurant begann der Abend, an dem beim anschließenden Umtrunk über manches gemeinsame Erlebnis bei vorausgegangenen mehr als 40 Wanderungen gesprochen und gelacht wurde. Als Überraschung war an diesem Abend der Besuch eines ehemaligen Mitgliedes und Teilnehmers zu werten, der aus Brasilien angereist war.

Nach der Stärkung am Frühstücksbuffet begann am zweiten Tag der Einstieg in den insgesamt 35 km langen Rotweinwanderweg. Hoch über der Ahr ging es durch die Weinberge, in denen die Lese begonnen hat. Im Ahrtal wird zu 80% Rotwein angebaut. Die blauen Trauben waren reif und ergaben einen herrlichen Anblick. Bei einer kleinen Kapelle wurde Rast gemacht. Ein Fahrer, der Erfrischungsgetränke brachte, erzählte, dass sich unter dieser Kapelle, die von Winzern gestiftet wurde, ein Lager mit exzellenten Weinen befindet, die nur den Stiftern zur Verfügung stehen. Wenn Schwimmer wandern, dann singen sie auch. So erschallte „Das ist der Tag des Herrn" und „ In Junkers Kneipe" durch das Ahrtal. Nach mehrstündiger Wanderung wurde oberhalb von Ahrweiler in einem Landgasthof Mittagspause gemacht. Das Essen und die Getränke dazu waren reichlich und gut. Die Nachmittagswanderung , etwas kürzer, führte mehr bergab und endete nach der Besichtigung der Ruine einer Römersiedlung, die beim Neubau der Straße entdeckt wurde, wieder im Hotel. Mit dem Abendessen, mehreren Drinks und intensiven Gesprächen an der Hotelbar, endete der zweite Tag der ereignisreichen Exkursion. Ein Besuch des Spiel-Casinos wäre noch erwähnenswert.

Am letzten Tag stand ein Besuch bei einer Winzer-Genossenschaft auf dem Programm. Ein Spaziergang zum Bahnhof Bad Neuenahr und eine Fahrt mit der Regionalbahn brachte die Teilnehmer nach Walporzheim. Hier wurde zunächst im 500 Jahre alten Gasthof „Brocksitters St. Peter" ein Frühschoppen-Bier oder -Wein getrunken. Die Genossenschaft wurde von 8 Winzern gegründet und besteht heute aus 100 Mitgliedern. Bei der Besichtigung des Weinkellers fielen neben den riesigen Stahl- und einem Beton-Tank die vielen mit Schnitzereien verzierten Eichenholzfässer auf. Nach der Vorgärung reifen Ahr-Weine ausschließlich in Eichenfässern . Für die Barique-Reifung liefen Versuche mit Fässern aus amerikanischem Eichenholz. Einer der Winzer führte die Besucher nochmals in die nahe gelegenen Weinberge und hielt einen ausführlichen Vortrag über den Weinbau im Ahrtal. Alle Fachfragen wurden ausführlich beantwortet. Die Teilnehmer hatten auch dazugelernt, mit welchen körperlichen Anstrengungen der Anbau an den steilen Hängen dieses Tales ver- bunden ist. Eine Winzermahlzeit schloss sich an. Danach fand noch eine Weinprobe statt. Während der Weinprobe wurde ein Teilnehmer geehrt und beschenkt, der auf 40 derartige Jahreswanderungen zurückblicken konnte. Als der Bus und die Zeit für die Heimreise kam, stand eine zufriedene Truppe bereit, dankbar für die gut organisierte Tour und glücklich, dem Freundeskreis Schwimmer-Senioren der Wasserfreunde Lüdenscheid anzugehören.

Auch diese Reise war wieder ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird.

Wir danken den diesjährigen Organisatoren, Klaus Wolf und Horst Cremer, für die gelungen Organisation und Durchführung der Wanderung. Ein Geheimnis haben sie uns nicht verraten:

Wie haben sie das nur mit dem Wetter hingekriegt ???